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Mehr Freiheit in Bildung und Freizeit
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Jugendpolitik in der Linken ListeSchlachthof Unkommerzielle, alternative Freizeitmöglichkeiten werden gebraucht und müssen garantiert werden. Der Schlachthof bietet ideale Möglichkeiten für Proberäume und Musikveranstaltungen, aufgrund der Lage und der Räumlichkeiten. Räume dieser Art müssen erhalten und finanziell unterstützt werden. Die Gebäude des Schlachthofes sind ideal für die künstlerischen Aktivitäten von Sprayern. Diese Kunst bedarf der Anerkennung und ihr dürfen nicht die Möglichkeiten für ihre Ausübung genommen werden. Multiplex-Kino und andere marktorientierte Verwendungen für dieses einmalige Gelände lehnen wir ab. Freizeit Gerade in der Innenstadt sollten Jugendzentren wieder eingerichtet und mehr unterstützt werden. Die Reduzierung und Privatisierung von Freizeiteinrichtungen ist dem Interesse der Stadtbewohner, aber insbesondere dem der Jugend entgegengesetzt. Auch den Abriss des ESWE-Schwimmbades lehnen wir ab, solange nicht gewährleistet ist, dass ein qualitativ gleichwertiges, nicht am Gewinn orientiertes Schwimmbad eingerichtet wird, welches durch sozial verträgliche Preise allen die Benutzung garantiert. Restkarten von Theatervorstellungen sollten an der Abendkasse zu einem billigen Pauschalpreis an Jugendliche abgegeben werden. Kurpark Wir fordern die Öffnung der Liegewiesen des gesamten Kurparks, für die Wiesbadener Jugend, aber auch für alle anderen Besucher. Das Interesse der Benutzer hat Priorität vor einem vermeintlich „gutem“ Stadtimage. ÖPNV Wir fordern die Einrichtung von Busverbindungen zugunsten der Wiesbadener Bürger, auch wenn diese sich vom wirtschaftlichen Aspekt nicht lohnen. Als konkretes Beispiel ließe sich hier eine Direktverbindung von Naurod nach Rambach nennen. Die Taktzeiten der Busse sind so zu verändern, dass Busfahren eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Auto werden kann. Auch das Angebot an Nachtbussen ist zu erweitern. Wir fordern stark ermäßigte Wochen- und Monatsfahrkarten, besonders für Schüler und Auszubildene, da diesen keine Alternative zur Verfügung steht, aber auch insgesamt günstigere Tarife für alle. Bibliotheken Die Stadtbibliothek sollte mittwochs geöffnet haben, die einmalige Kostenerhebung für die Benutzerausweise ist wieder abzuschaffen. Stadtteilbibliotheken sind zu erhalten bzw. wieder einzurichten, insbesondere die, welche in Schulen untergebracht sind oder waren. Die Öffnungszeiten der Musikbibliothek müssen immens erweitert werden, da die jetzigen mit der Unterrichtszeit der Schüler und den Arbeitszeiten der Beschäftigten unvereinbar sind. Schulen Die Ausstattung der Schulen mit Lehrmitteln, wie Büchern, naturwissenschaftlichem Material, aber auch Mobiliar, zum Beispiel größenkonformen Stühlen, darf nicht vernachlässigt werden, aufgrund der trotzdem wünschenswerten Ausstattung mit Computern. Der bauliche Zustand fast aller Schulen ist miserabel. Dies muss geändert werden. Kinder Das Ausmaß von Spielstraßen in Wiesbaden ist alles, außer gewöhnlich. Hier muss dem Interesse der Kinder nachgekommen werden, auch indem mehr Spielplätze mit kindgerechten Spielgeräten eingerichtet werden, welche an sicheren Stellen sein müssen. Sichere Schulwege müssen garantiert werden und kostengünstige Betreuungsmöglichkeiten mit Freizeitangeboten sollten geschaffen und ausgebaut werden. Diese müssen den Bedürfnissen der verschiedenen Altersstufen entsprechen und eine sinnvolle Entlastung für beschäftigte Eltern darstellen. Veranstaltungen Statt Großprojekten, wie Mammutkonzertveranstaltungen, sollten kleine Initiativen gefördert und ins Leben gerufen werden. Der Schwerpunkt sollte auf ein Kulturangebot gelegt werden, das sein Angebot an den Interessen aller orientiert, was selbstverständlich beinhaltet, dass die Kosten für alle verträglich sein müssen.
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