Entstehung
Die parteiunabhänge Wählerinitiative Linke Liste (LiLi) Wiesbaden konstituierte sich im Spätjahr 2000 vor den damaligen Kommunalwahlen. Ihr Ziel war es, im Stadtparlament eindeutig linken Positionen Gehör zu verschaffen.
Dies gelang: Die Linke Liste erzielte bei den Wahlen 2001 knapp 2 Prozent. Hartmut Bohrer ist seitdem für die Linke Liste im Wiesbadener Stadtparlament. Bei den Kommunalwahlen 2006 erhöhte die Linke Liste ihren Stimmenanteil und zog mit drei Stadtverordneten (Hartmut Bohrer, Mechthilde Coigné und Jürgen Becker) ins Stadtparlament ein.
Arbeit im Stadtparlament Wiesbaden
Der Linken Liste gelang es, eine Fülle wichtiger politischer Themen in das Stadtparlament hineinzutragen: von der Auseinandersetzung um integrierte Gesamtschulen bis zur Entschließung des Magistrats gegen ausbeuterische Kinderarbeit, von Aktionen inner- und außerhalb des Rathauses zur Erhaltung der Wiesbadener Freizeitmöglichkeiten z.B. der Schwimmbäder, bis zu zahlreichen Aktivitäten, um auf die Lage der durch die gegenwärtige „Sozial“-Gesetzgebung (Hartz IV) benachteiligten Menschen in Wiesbaden aufmerksam zu machen und deren Situation zu verbessern.
Politische Schwerpunkte
Ihre politischen Schwerpunkte sieht die Linke Liste auch in Zukunft vor allem in einer Sozialpolitik, die den Namen „sozial“ verdient, im Antifaschismus, im Friedenskampf – Politikfelder, die von den übrigen Parteien aus unserer Sicht nicht oder nicht genügend aufgegriffen werden.
Außerparlamentarische Arbeit
Die Linke Liste unterstützt zahlreiche außerparlamentarische Bewegungen und Initiativen. Gleichzeitig bietet sie diesen Initiativen ihre Unterstützung an, damit deren politische Zielsetzungen auch im Stadtparlament zur Sprache kommen.
Struktur
Die Linke Liste Wiesbaden kennt keine Mitgliedschaft und Mitgliedsbeiträge. In der Linken Liste können alle mitarbeiten, die der Meinung sind, dass im Wiesbadener Rathaus eine andere Politik möglich und notwendig ist und die über eine antifaschistische Grundhaltung verfügen.
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