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Ausschuss für Soziales
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Bearbeitungsdauer von Anträgen im Bereich der SGB II-Leistungsberechtigten - Sitzung am 01.Dezember 2010 Seit Monaten gibt es immer häufiger Kenntnis über Beschwerden von Leistungsberechtigten nach SGB II wegen unzumutbar langer Bearbeitungszeiten bei Anträgen an das Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden. Der Ausschuss möge deshalb beschließen: Der Magistrat möge berichten: 1. Aus welchen Gründen werden Anträge an das Amt für Soziale Arbeit auch nach mehr als neun Monaten nach Antragstellung nicht beantwortet? ____________________________________________________________________________________________ Sozialer Wohnungsbau in Wiesbaden - Sitzung am 27.Oktober 2010 Der Ausschuss möge beschließen: Der Magistrat möge berichten, welche Planungen es für den Sozialen Wohnungsbau in der Landeshauptstadt Wiesbaden gibt? Welche Flächen sind in welchen Ortsbezirken vorgesehen? ____________________________________________________________________________________________ Schutz medizinischer Daten von Leistungsberechtigten nach dem SGB - Sitzung am 25.August 2010 Der Ausschuss möge beschließen Der Magistrat möge dafür Sorge tragen, dass die Kosten für die Ausstellung einer Schwangerschaftsbestätigung für Berechtigte von SGB II und SGB XII durch das Amt für soziale Arbeit übernommen werden. Diese ist zukünftig statt einer Kopie des Mutterpasses für die Gewährung des Mehrbedarfes einzufordern, da der Mutterpass persönliche gesundheitliche Daten enthält, die nicht relevant für die Gewährung von Leistungen sind. Erfahrungen mit dem "Persönlichen Budget" - Sitzung am 25.August 2010 Der Ausschuss möge beschließen Der Magistrat möge berichten, welche Erfahrungen die Landeshauptstadt Wiesbaden seit Mitte 2008 bis heute mit dem "Persönlichen Budget" für Menschen mit Behinderung gemacht hat. _____________________________________________________________________________________________ Defizit im Budget des Sozialdezernates (Dez. VI) - Sitzung am 10.März 2010 Der Ausschuss möge beschließen: Der Magistrat möge dem Ausschuss für Soziales darlegen, wie er das im Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 24. Februar 2010 dargestellte zu erwartende Defizit im Budget 2010/2011 des Sozialdezernates (Vorlage „Ergebnis der HH-Beratungen“) ausgleichen wird. Den Ausschussmitgliedern sollen entsprechende konkrete Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. Härtefall-Regelung für Leistungsberechtigte nach SGB II - Sitzung am 10.März 2010 Der Ausschuss möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, das Urteil des Bundesverfassungs-gerichts (BVerfG) vom 9. Februar 2010, nach dem Leistungsberechtigten nach SGB II ab sofort Kosten für außergewöhnliche, wiederkehrende Belastungen zu erstatten sind, umgehend umzusetzen und bis zur nächsten Sitzung des Sozialausschusses einen Bericht über die in der Landeshauptstadt Wiesbaden ergriffenen Maßnahmen zu geben. Sozialtarif Strom - Sitzung am 10.März 2010 Der Ausschuss möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob es möglich ist bei der ESWE-Versorgungs AG und der Stadtwerke Mainz AG einen Sozialtarif einzuführen, nach dem Leistungsberechtigte nach SGB II, XII und Asylbewerberleistungsgesetz zukünftig nur noch ihren tatsächlichen Stromverbrauch bezahlen müssen. Die Berechtigung zum Bezug des Tarifes kann durch die Vorlage der "ESWE-Kundenkartenerwerbsberechtigungskarte", die mit jedem Bescheid versandt wird, nachgewiesen werden. Der Magistrat wird beauftragt, auf Bundesebene initiativ zu werden, um bundesweit einen gesetzlich vorgeschriebenen Sozialtarif zu etablieren, damit kommunale Energieversorger mit Sozialtarif-Angebot nicht in der Konkurrenz gegenüber anderen Wettbewerbern benachteiligt sind. Dieser Tarif könnte sich an dem belgischen Modell oder an dem des Bundes der Energieverbraucher orientieren. Bis zu einer Klärung dieser Frage werden die ESWE Versorgungs AG und die Stadtwerke Mainz AG aufgefordert bei Energieschulden keine Stromsperren vorzunehmen, sondern dem genannten Personenkreis zumindest einen kostenlosen monatlichen Mindestverbrauch einzuräumen. _____________________________________________________________________________________________ Der Ausschuss möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten dafür Sorge zu tragen, dass BezieherInnen von Leistungen nach SGB II, SGB XII und Asylbewerberleistungs-gesetz sowie Personen mit Niedrigeinkommen, wie in den Kommunen Berlin, Fürstenwalde, Soest, Bad Oldesloe, Ulm u.a., von Kosten, die im Zusammenhang mit der Nutzung der städtischen Bibliotheken stehen, befreit werden.
Wiesbadener Armuts- und Reichtumsbericht - Sitzung am 27.Januar 2010 Lediglich die 10 % der reichsten Deutschen haben ihren Anteil am gesamtgesellschaftlichen Nettovermögen von 57,9 % auf 61,1 % in den letzten Jahren verbessern können, während sich die Vermögenssituation aller anderen Gruppierungen entweder verschlechtert hat oder unverändert geblieben ist. Die Auswirkungen dieser fortlaufenden Umverteilung von unten nach (ganz) oben und die Maßnahmen der Gegenfinanzierung dieser Umverteilung durch Sozialabbau können auch in der Kommune Wiesbaden festgestellt werden. Der Ausschuss möge deshalb beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, einen Wiesbadener Armuts- und Reichtumsbericht für das Jahr 2009 zu erstellen. Der Bericht soll alle zwei Jahre fortgeschrieben werden. 1. Insbesondere ist auf die Lebenssituation von 2. Die Situation der Menschen im Leistungsbezug nach SGB II und SGB XII soll aufgegliedert werden nach 3. Der Bericht soll Als Richtwert der Armut in unserer Großstadt mit ihren hohen Lebenshaltungskosten sollte das pfändungsfreie Einkommen für eine alleinstehende Person in Höhe von 989,99 € nach § 850 c Der Armuts- und Reichtumsbericht für Wiesbaden soll sowohl die prekäre Einkommenssituation der sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten als auch die hohen Einkommen und Vermögen der privilegierten Oberschicht offen legen. _____________________________________________________________________________________________ >>zu allen Anträgen in den Ausschüssen im Jahr 2010 >>zu allen Anträgen in den Ausschüssen im Jahr 2009 >>zu allen Anträgen in den Ausschüssen im Jahr 2008 >> zu den Anträgen im Jahr 2007 im Ausschuss für Soziales >> zurück zu allen Anträgen in den Ausschüssen im Jahr 2007 |
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