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Anträge der Fraktion in den Sitzungen
der Stadtverordnetenversammlung
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Hartz IV-Beirat (Stvv. 12.Juni 2008) Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert zu berichten, ob es in der Landeshauptstadt Wiesbaden einen Beirat gibt, der den Anforderungen des § 18 SGB II entspricht – insbesondere, ob der Beirat
Weiterhin soll berichtet werden, welche Personen und Institutionen diesem Beirat angehören und wie häufig und mit welchen Ergebnissen er in den Jahren 2005 bis 2008 zusammengekommen ist. Abstimmungsverhalten: Der Antrag des Stadtverordneten Burghard (SPD), den Antrag als durch Aussprache für erledigt zu erklären wird wie folgt abgestimmt: Dagegen: die Stadtverordneten der Linken Liste und der Bürgerliste, Dafür: die Stadtverordneten von CDU/Grünen/FDP, SPD und Republikaner
Sofortiger Stopp der Planungen für das Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung spricht sich gegen den Bau des auf der Ingelheimer Aue geplanten Kohleheizkraftwerkes aus und fordert den Magistrat auf, gem. § 125 HGO die Vertreter/innen der Landeshauptstadt Wiesbaden bei der ESWE Versorgungs AG anzuweisen, gem. § 122 Aktiengesetz für die Landeshauptstadt Wiesbaden als Aktionär umgehend die Einberufung einer Hauptversammlung der ESWE Versorgungs AG zu verlangen, mit dem Zweck, eine Beschlussfassung der Hauptversammlung dahingehend anzustreben, dass die ESWE Versorgungs AG gem. § 122 Aktiengesetz als Aktionär der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG umgehend die Einberufung einer Hauptversammlung der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG verlangt und dort auf einen Beschluss hinwirkt, wonach der Vorstand der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG dazu verpflichtet wird, einen sofortigen Stopp aller Planungs- und Genehmigungsaktivitäten zum Bau des Kohleheizkraftwerkes herbeizuführen und den Antrag auf Erteilung eines Vorbescheides bei der SGD Süd zurückzunehmen. Das Abstimmungsergebnis (in namentlicher Abstimmung): Dafür: die Stadtverordneten von Linker Liste, Bürgerliste und SPD, dagegen: die anwesenden Stadtverordneten von CDU/GRÜNEN/FDP; Stimmenthaltung: Die REP-Stadtverordneten. SEP ändern – Heinrich-von-Kleist-Schule in eine IGS umwandeln (Stvv. 30. April 2008) Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Schulentwicklungsplan der Landeshauptstadt Wiesbaden soll unverzüglich dahingehend geändert werden, dass dem einmütigen Beschluss der zuständigen Schulgremien gefolgt und die Heinrich-von-Kleist-Schule in eine Integrierte Gesamtschule umgewandelt wird. Das Abstimmungsergebnis: Linke Liste und SPD für Antrag von LiLi; CDU/GRÜNE/FDP und REP dagegen; Stimmenthaltung BLW; der SPD-Antrag zum selben Thema wurde (in namentlicher Abstimmung) mit den selben Mehrheitsverhältnissen auch abgelehnt. Städtische Auftragsvergabe nur mit Mindestlohngarantie (Stvv 13. März 2008) Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat der Stadt Wiesbaden hat dafür Sorge zu tragen, dass in der Stadtverwaltung und bei Unternehmen, an denen die Stadt Wiesbaden beteiligt ist, ein Mindestbruttolohn von 8 Euro pro Stunde gezahlt wird. Der Magistrat soll darauf hinwirken, dass im Rahmen der städtischen Auftragsvergabe nur an solche Firmen Aufträge vergeben werden, deren Bruttostundenlöhne 8 Euro nicht unterschreiten. Die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Wiesbaden spricht sich dafür aus, dass die Vertreter/innen der Landeshauptstadt im hessische Städtetag und anderen Gremien sich dafür einsetzen, dass in der Bundesrepublik Deutschland ein Mindestlohn von 8 Euro brutto pro Stunde nicht unterschritten werden darf. Der Antrag wurde gegen die Stimmen der Linken Liste, von zwei Stadtverordneten der BLW und den Reps von "Jamaika" und der SPD abgelehnt
Rückkauf der ESWE-Anteile von Thüga ( Stvv 13. März 2008) Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, aktiv zu werden mit dem Ziel des Rückkaufs der Anteile von Thüga an der ESWE VersorgungsAG.
Der Antrag wurde bei Enthaltung der Republikaner gegen die Stimme der Linken Liste von "Jamaika", SPD und der BLW abgelehnt
Vorschläge zur weiteren Verbesserung der Aussagekraft des Politischen Informationssystems Wiesbaden (PIWi) (Stvv am 14. Februar 2008)Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Zur weiteren Verbesserung der Aussagekraft des Politischen Informationssystems Wiesbaden (PIWi) sind nachstehende Erweiterungen inhaltlich und programmtechnisch zu realisieren:
Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in den Ältestenausschuss überwiesen, der nicht öffentlich tagt. Bei der Abstimmung zu dieser Überweisung hat sich die Linke Liste enthalten, da zuvor der Antrag der Linken Liste, den Antrag auch in den - öffentlich tagenden - Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Völkerverständigung und Integration zu überweisen, mit Stimmen von CDU, FDP und der Grünen abgelehnt wurde.
Mobilität für ALLE - Freie Fahrt als Teil der HessenCard (Stvv am 14. Februar 2008)Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Zur Sicherung der Mobilität von Menschen mit kleinem Budget oder in spezifischen sozialen Lagen wird für folgende Gruppen eine unentgeltliche Nutzung des ÖPNV in der Region Wiesbaden Rheingau-Taunus-Kreis nach Preisstufe 4 eingeführt: Leistungsempfänger/innen nach SGB II, Asylbewerber/innen, Behinderte mit einem Behinderungsgrad von 50% und mehr sowie alle anderen Menschen, die unter die Einkommensgrenze nach § 85 SGB XII fallen. (Doppelter Eckregelsatz (347,--€) zzgl. Miete und Zuschlägen für Familienangehörige.)
Der Antrag wird gegen die Stimmen der Linken Liste von allen anderen Fraktionen abgelehnt.
>> Anträge der Fraktion in den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung >> im Jahr 2007 Anträge der Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von April 2001 bis Dezember 2006 im >> Archiv |
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