„Schlemmen“ in Wiesbaden

 

Wiesbaden feiert ein Fest nach dem andern: Weinwoche, Theatrium und jetzt "Sieben Tage - Sieben Tische!". Nichts gegen die Feierlaune in der Landeshauptstadt, eine fröhliche Stadt ist mir lieber als ein provinziales Stadtbild im Reiseführer!

 

Zu beklagen sind eher die Zuschüsse für einige dieser Feste. "Sieben Tage - Sieben Tische!" kostet den Wiesbadener Steuerzahler immerhin 200.000 Euro. Ein großer Betrag für ein Fest das niemand versteht und keiner Kennt.

 

Auf der anderen, sozialen Seite der Medaille gibt es in Wiesbaden 8.200 Hartz-IV-Leistungsberechtigte, die mit 347 Euro im Monat ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen.

 

Die von der Linken Liste im Sozialausschuss beantragte Prüfung eines Wiesbadener Sozialpasses wurde aufgrund fehlender Mittel von der „Jamaika“-Koalition mehrheitlich abgelehnt.

 

Zitat: Ulli Weinert, CDU- Sozialpolitiker: Im „Warenkorb“ für Bedürftige seien keine weiteren Mittel vorhanden!

 

Herr Kollege Weinert, 200.000 Euro hätten den „Warenkorb“ füllen können.

 

 

Jürgen Becker, Stadtverordneter und sozialpolitischer Sprecher

 

>> zurück zur Übersicht "Pressemitteilungen"