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Rückkehr von Familie Mogos - Stadtrat Grella sucht Gespräch mit Innenministerium Der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Völkerverständigung und Integration der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich gestern auf Antrag der Linken Liste mit der Situation von Familie Mogos, über deren Schicksal – anlässlich des Todes von Vater Marin Mogos – vor kurzem Medien erneut berichtet hatten. Rund 10 Jahre hatte Familie Mogos in Wiesbaden gelebt, als Vater, Mutter und die drei jüngeren Kinder in den frühen Morgenstunden des 8. Mai 2002 aus ihrer Wohnung im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel abgeholt und gegen ihren Willen in Flugzeuge nach Rumänien gesetzt wurden. Nach Inhaftierung und Drangsalierung aus politischen Gründen hatte die Familie 1990 Rumänien verlassen und die rumänische Staatsangehörigkeit abgelegt. Während die beiden ältesten Kinder, beide mit Deutschen verheiratet (und mittlerweile auch selbst Kinder habend), vor fünf Jahren hier zurückblieben, halten sich die anderen Familienmitglieder noch immer im Transitbereich des Flughafens Bukarest-Otopeni auf. Vater Marin Mogos war dort vor kurzem erhängt aufgefunden worden. Das beispiellose Schicksal der Familie fand und findet in den Medien Interesse, ohne dass sich ein Ende der Tortur für die Familie abzeichnet. Stadtrat Grella erklärte, dass die Ausländerbehörde in Wiesbaden ihre Tätigkeit nur stellvertretend für das Land Hessen ausübe und von daher an Weisungen gebunden sei. Er wolle aber mit dem Innenministerium das Gespräch suchen, mit dem Ziel die Lage für Familie Mogos zu verbessern. Der Ausschuss beschloss daraufhin, den Antrag der Linken Liste als eingebracht zu betrachten und wieder aufzurufen, sobald Stadtrat Grella von seinen Bemühungen berichten kann. Die hier lebenden Kinder bzw. Geschwister der Familie Mogos folgten gespannt der Beratung im Ausschuss und verließen das Rathaus in der Hoffnung, ihre Geschwister und die Mutter eines nicht allzu fernen Tages in der Heimat Wiesbaden begrüßen zu dürfen. Wie sagte doch Oberbürgermeister Hildebrand Diehl am selben Tag im Staatstheater beim Empfang für das konsularische Korps: "In Wiesbaden gibt es für jeden einen Platz." Wie der Fraktionsvorsitzende Hartmut Bohrer und
die integrationspolitische Sprecherin Mechthilde Coigné meinen: Hartmut Bohrer, Fraktionsvorsitzender
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