Familie Mogos soll nach Wiesbaden zurückkehren

Wiesbaden, den 27. April 2007

Die Fraktion Linke Liste stellt im Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Völkerverständigung und Integration am 02. Mai  einen Antrag, in dem sie den Magistrat bittet zu berichten, wie der staatenlosen Familie Mogos  die Wiedereinreise nach Deutschland und ein dauerhaft gesicherter Aufenthalt ermöglicht werden können. Die Familie hat über 10 Jahre in Wiesbaden gewohnt, seit ihrer Abschiebung im März 2002 lebt sie im Transitbereich des Flughafens in Bukarest. Letzten Monat wurde der Vater, Marin Mogos, dort erhängt aufgefunden.

Im Übrigen bittet die Linke Liste um einen erneuten Sachstandsbericht zur Umsetzung des dauerhaften Aufenthaltsrechts nach dem Erlass des Innenministers Bouffier.

Sie möchte wissen, wie viele Personen inzwischen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht erhalten haben.
In Wiesbaden leben, wie der Linken Liste auf eine Anfrage mitgeteilt wurde, 841 Menschen mit Duldung, davon sind 306 seit über 10 Jahren in Deutschland und kommen für das dauerhafte Aufenthaltsrecht in Frage. 

Hartmut Bohrer, Fraktionsvorsitzender
Mechthilde Coigné, Mitglied im Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Völkerverständigung und Integration

 

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