|
Alle leisten ihren Beitrag zur Sanierung - Alle leisten ihren Beitrag - wirklich alle? - Presseerklärung von Jürgen Becker von der Fraktion Linke Liste Wiesbaden
Wiesbaden, den 15. Februar 2007
Seit Dezember 2006 wurden 10 % der Belegschaft abgebaut. Nach Informationen der Linken Liste sollen die Arbeitnehmer an den HSK auf 3 - 6% Gehalt verzichten, um so ihren Beitrag zur Sanierung zu leisten. Angesprochen sind die, die schon die Arbeitslast von einer um 10% reduzierten Belegschaft mittragen müssen. Erstaunlich ist, dass jetzt wieder überlegt wird, Personal einzustellen, um Mehrbelastung abzubauen - welche Logik steht hinter diesem Management?
Der wahre Grund wird sein: die angestrebte Privatisierung, die die Linke Liste bereits in ihrer Presseerklärung vom 21.08.2006 vorausgesehen hat. - "Am Horizont steht schon das Schreckgespenst der Privatisierung", so unser Kommentar zu Bemerkungen von Stadtrat Bendel im Finanzausschuss.
Weiterhin ist bekannt, dass insbesondere die ver.di-Vertreter im Betriebsrat unter Druck gesetzt werden.
Für Herrn Strehlau-Schwoll ist es eine Frage der Gerechtigkeit: Jedem das Gleiche oder Jedem das Seine. Wer ist Gleich und wer ist Gleicher?
Die Unterschiede sind klar erkennbar, der Arbeitsplatzverlust als Drohung trifft wie immer die Schwachen - die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Gerechtigkeit hat etwas mit Solidarität zu tun und die gibt es nur "im Gesamtpaket"- vom Chefarzt bis zur Krankenschwester/Pfleger.
Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat die Verantwortung, ihr kommunales Haus HSK zu erhalten. Herr Stadtrat Bendel muss nun Farbe bekennen!
Kommunales Eigentum ist
Daseinsfürsorge, wie es im Grundgesetz verankert ist, darauf wird die Linke
Liste achten. Jürgen Becker, Stadtverordneter
>> zurück zur Übersicht "Pressemitteilungen" |