Pressemitteilung der Fraktion Linke Liste Wiesbaden - Horst-Schmidt-Kliniken droht Stellenabbau

 

Wiesbaden, den 21. August 2006

 

Sind sie nun Gewinner oder Verlierer, die Ärzte an den Horst-Schmidt-Kliniken oder folgt die Strafe auf dem Fuß? Der Rotstift, der jetzt angesetzt wird, drohte schon vor den Tarifverhandlungen. Fest steht, die Ärzte werden für ihre schwere und verantwortungsvolle Arbeit angemessen bezahlt. Ein 32-Stunden-Dienst, war eine Zumutung für Ärzte und Patienten. 24 bzw. 18 Stunden sind eine Verbesserung in Richtung Qualität.

 

Der geplante Stellenabbau durch die Stadt konterkariert das nun erreichte Ergebnis. Die vorgeschobene Behauptung, der abgeschlossene Tarifvertrag sei das Übel, ist angesichts der drohenden “Gesundheitsreform“ bestens widerlegt.

 

Weniger Personal bedeutet weniger Qualität und Sicherheit für die Patienten.

 

Es ist leider zu befürchten, dass der zuständige Dezernent Herr Bendel (CDU) und damit die Koalition, das “Ding“ durchziehen wird. Am Horizont steht schon das Schreckgespenst: Privatisierung.

 

Die Linke Liste Wiesbaden, wird sehr darauf achten, wie die Stadt mit kommunalem Eigentum umgeht. Vor allem aber stehen wir in Solidarität zu den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Klinik.

Jürgen Becker - Stadtverordneter der Linken Liste Wiesbaden

 

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