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Fraktion Linke Liste erklärt sich solidarisch mit den Wiesbadener FH-Studenten Wiesbaden, den 25. April 2007 Die Fraktion Linke Liste erklärt sich solidarisch mit dem Boykott der Studiengebühren der Wiesbadener Fachhochschul-Studenten. Eine hohe Studierendenzahl ist ein Schlüsselfaktor für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Schon jetzt ist Deutschland jedoch im internationalen Vergleich abgehängt. Nach den Debatten um die Einführung von Studiengebühren ist die Studienanfängerquote erstmals seit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten zwei Jahre hintereinander gesunken, nach Einführung der Langzeitstudiengebühren in Hessen z.B. um 14%. Studiengebühren sind sozial ungerecht und verschärfen die ohnehin angespannte Lage auf dem Ausbildungsmarkt, auf den potentielle Studienanfänger strömen werden, weiter. Der Boykott der Studiengebühren ist aus diesem Grund im Interesse des Gemeinwohls, insbesondere künftiger Generationen (nicht nur von Studierenden) und wird deshalb von der Linken Liste unterstützt. Hartmut Bohrer, Fraktionsvorsitzender und
bildungspolitischer Sprecher
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