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20.04.01:
Was ist gefragt: Parteiengezänk oder Sachpolitik für die Wiesbadener Bevölkerung? Nach
Auffassung der Linken Liste Wiesbaden macht es keinen Sinn, wenn sich der
Wiesbadener SPD-Parteichef Marco Pighetti ‑ wie im Wiesbadener Kurier vom
14. April 2001 zitiert ‑ beklagt, dass die CDU dabei sei„ein republikweit einzigartiges Bündnis mit den Linkssozialisten zu
schmieden“. Dazu wird sie Gespräche mit den anderen Parteien der
Stadtverordnetenversammlung - außer den „Republikanern“ - führen. - Die
Stadt Wiesbaden hat ihre Möglichkeiten umfassend auszuschöpfen, um allen Bürgerinnen
und Bürgern eine Chance zur Teilnahme am Arbeitsleben zu eröffnen.
Vorhandene Projekte der öffentlich geförderten Beschäftigung müssen erhalten
bleiben und neue Projekte realisiert werden, wie z. B. das einer
Recycling-Werkstatt. Tarifverträge sind einzuhalten. Die illegale Beschäftigung
ist massiv zu bekämpfen.
- Auszubauen
sind die Formen direkter Bürgerbeteiligung. Bürgerentscheide und
-befragungen, Rederecht in Ortsbeiräten und Ausschüssen, Ausweitung von Bürgerbeteiligung
bei der Stadt-, Bau- und Verkehrsplanung sind hier die Stichworte.
- Konsequent
ist die Auseinandersetzung mit neofaschistischen und rassistischen Haltungen und
Strukturen zu führen. Hier muss die Stadt Wiesbaden Flagge zeigen und soll
eine tolerante Stadt sein. Das schließt ein, - Bei
der Stadtentwicklung ist der öffentliche Personennahverkehr
attraktiver und preiswerter zu gestalten. Die Stadtregierung ist
aufgefordert, den Ausbau des Frankfurter Flughafens abzulehnen.
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