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17.07.2003: Linke Liste sammelt Unterschriften für
die Erhaltung des Maarauebades Die Debatte um die Erhaltung des Maarauebades in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung war für die Linke Liste Anlass, eine Unterschriften-Aktion für die Erhaltung des Maarauebades zu starten. Die Linke Liste sieht eine akute Gefährdung des Maarauebades, nachdem auch die FDP die weitere Existenz des Bades in Frage stellt. Die CDU-FDP-Hirzel-Mehrheit hatte es in der Stadtverordnetensitzung abgelehnt, dem SPD-Antrag zu folgen, der sich dafür aussprach, dass das Maarauebad "erhalten bleiben soll". Die Form der künftigen Führung des Bades, ob im Rahmen des Sportdezernates oder als GmbH, und eine mögliche Beteiligung der Stadt Mainz ließ der SPD-Antrag offen. Die Ablehnung des SPD-Antrages durch die CDU-FDP-Hirzel-Mehrheit kann deshalb nur als grundsätzliche Infragestellung des Bades gewertet werden. Im übrigen geht die Linke Liste davon aus, dass die Idee, die Frei- und Hallenbäder innerhalb privatwirtschaftlicher Form zu führen, über kurz oder lang auf eine deutliche Erhöhung der Eintrittspreise bzw. Schließung hinausläuft, wie zum Beispiel das ESWE-Bad zeigt. Hier geht die Linke Liste davon aus, dass die Stadt Wiesbaden nicht wortbrüchig wird und dazu steht, dass eine Schließung des ESWE-Bades nicht erfolgt, bevor nicht das neue (Kalle-)Hallenbad in Betrieb gehen kann. Die Linke Liste Wiesbaden schlägt vor, dass auch andere Fraktionen und Organisationen Unterschriftensammlungen für die Erhaltung des Maarauebades durchführen bzw. sich an diesen beteiligen, so dass die CDU-FDP-Hirzel-Mehrheit nach der parlamentarischen Sommerpause mit dem vieltausendfachen Willen der Bürgerschaft konfrontiert werden kann.
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