Stopp für Kohlekraftwerkspläne – Umweltfreundliche und soziale Energieversorgung fördern! - Pressemitteilung von Hartmut Bohrer und Jürgen Becker von der Fraktion Linke Liste Wiesbaden

 

Wiesbaden, den 5. Februar 2007

 

Für die Februar-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung beantragt die Fraktion Linke Liste, dass sich die Wiesbadener Abgeordneten aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Gründen gegen den Bau eines Kohlkraftwerkes auf der Ingelheimer Aue in Mainz wenden.

 

Die Wiesbadener Vertreter sollen sich im Aufsichtsrat der KMW (Kraftwerke Mainz-Wiesbaden) für einen Stopp der weiteren Planung zum Bau eines Kohlekraftwerkes aussprechen. Weiter soll der Wiesbadener Magistrat  umgehend Alternativen zur regionalen Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer, umweltfreundlicher und sozialer Energiebereitstellung prüfen und den politischen Gremien vorstellen.

 

Für die Linke Liste Wiesbaden geht es dabei vor allem um folgende Kernüberlegungen:

 

1.      Reduzierung des Energieverbrauchs um 10 Prozent bei Industrie, Dienstleistung und Haushalten

2.      Errichtung großflächiger Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet von Mainz und Wiesbaden

3.      Verstärkte Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung durch den Bau dezentraler Blockheizkraftwerke

4.      Betrieb von Anlagen zur energetischen Nutzung von Biomasse z.B. als Biogas-Anlagen in landwirtschaftlichen Betrieben und durch Holzhackschnitzel

5.      Gutachten zur Nutzung der Tiefen-Geothermie

 

 

Hartmut Bohrer, Fraktionsvorsitzender
Jürgen Becker, Stadtverordneter

 

 

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