13.11.01: Gegen Krieg und Terrorismus für
humane Alternativen
Fünf Wochen Bombardement haben
gezeigt: Gegen Terror helfen keine Bomben. Sie treffen vor allem die
Unschuldigen. Krieg ist kein Mittel der Politik.
Nach
Meinung der Linken Liste Wiesbaden ist es höchste Zeit, dass die gewählten
Vertreter der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt klar gegen diesen
unmenschlichen Krieg Stellung nehmen, genauso wie sie die terroristischen Anschläge
vom 11. September in den USA einmütig verurteilt haben.
Mit
Ihrer Forderung befindet sich die LiLi in Übereinstimmung mit großen Teilen
der Wiesbadener Bevölkerung.
Der
Antrag lautet wie folgt:
Die
Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Wiesbaden appelliert an den
Bundestag und die Bundesregierung
-
sicherzustellen, dass deutsche Soldaten am Krieg gegen Afghanistan oder andere Länder
nicht teilnehmen,
-
sich dafür einzusetzen, dass umgehend ein Stopp der Bombardierungen erfolgt,
-
dazu beizutragen, dass der notleidenden afghanischen Bevölkerung unverzüglich
geholfen wird, wofür die Schaffung und Aufrechterhaltung sicherer Korridore für
Hilfsorganisationen notwendig sind,
-
bei der Bekämpfung (international agierender) terroristischer Banden die breite
Palette der Möglichkeiten internationaler Verbrechensbekämpfung zu nutzen
statt untauglicher, inhumaner Methoden der Kriegsführung mit modernen
Massenvernichtungswaffen,
-
darauf hinzuwirken, dass jegliche Förderung terroristischer Gruppen und Regimes
– sei es mit finanzieller Unterstützung, Waffenlieferungen, militärischer
Ausbildung oder auf andere Weise – unterbleibt,
-
mitzuarbeiten an der Installierung und Stärkung wirksamer Strafverfolgungs- und
anderer Einrichtungen der UNO, um die zunehmende Missachtung des Völkerrechts
zu verhindern,
-
sich ernsthaft zu bemühen, eine globale Strategie zu entwickeln und umzusetzen,
mit dem Ziel, eine freiheitliche, demokratische, sozial gerechte und
umweltbewahrende Weltordnung aufzubauen.
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