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Der zuständige Dezernent Prof. Pös informierte dazu lediglich, dass informelle Gespräche – er machte keinen Angaben mit wem und auf welcher Ebene – den bekannten Standpunkt bestätigt haben, dass die Amerikaner keine Absicht haben dieses Gelände freizugeben. Eine schriftliche Anfrage hält er für kontraproduktiv, da sie nur diese Ablehnung dokumentieren und bei künftigen Gesprächen die Spielräume verringern würde. Hartmut Bohrer verwies nochmals auf die Tatsache, dass die Lagerung chemischer Abfälle in unmittelbarer Nähe von Wohnbebauungen ein unhaltbarer Zustand ist. Er bezeichnete das Vorgehen des Magistrats von Wiesbaden als Selbstzensur. Die CDU-Fraktion stellte den Antrag den LiLi-Antrag für durch Aussprache erledigt zu betrachten. Die CDU/FDP/Hirzel-Mehrheit stimmte dem zu.
Freigabe des Geländes "Kastel Storage Station" (ehem. "AFEX-Gelände") in Mainz-Kastel
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat möge berichten, welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Beschlusses 0128 der Stadtverordnetenversammlung vom 14. März 2002 ergriffen wurden, der vorsieht, dass sich die Landeshauptstadt Wiesbaden um Verhandlungen der Bundesregierung zur Freigabe des etwa 21 Hektar großen US-Militärgeländes "Kastel Storage Station" (ehem. "AFEX-Gelände") im Zentrum von Mainz-Kastel bemüht.
Die vom Ortsbeirat Mainz-Kastel einstimmig befürwortete Planungsstudie "Stadtpark Kastel-Mitte" soll in diesem Zusammenhang zur Grundlage einer Bebauungsplanung gemacht werden.
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