Verkehrssicherheit im Umfeld der beruflichen Schulen

(Welfenstraße, Brunhildenstraße u.a.)

Welche Maßnahmen wurden in den Jahren 2001 - 2003 getroffen, um die Verkehrssicherheit im Umfeld der beruflichen Schulen zu erhöhen?

Welche Aktivitäten unternahm insbesondere das Verkehrsdezernat nach dem Unfallgeschehen Anfang 2002 im Umfeld der beruflichen Schulen, um gemeinsam mit den vor Ort Engagierten Lösungen zu entwickeln, wie vor allem für Fußgängerinnen und Fußgänger gefährliche Situationen zu beseitigen?

Welche Vorschläge wurden von allen an den Gesprächen und Ortsterminen Beteiligten unterbreitet?

Welche Vorschläge wurden davon umgesetzt, welche nicht?

(Es wird jeweils um Begründung gebeten.)

Wie sieht der Zeitrahmen für die Realisierung von vereinbarten, aber noch nicht erfolgten Veränderungen aus?

 

Die Fragen beantwortete Dezernent Prof. Pös wie folgt:

Im Jahre 2000 wurde der Zebrastreifen am Fahrbahnteiler in der Brunhildenstraße in Höhe der Sporthalle eingerichtet.
Nach dem Jahr 2001 fand ein Ortstermin mit Vertretern des Ortsbeirates sowie einigen Schulleitern und Lehrern der umliegenden Berufsschulen statt, bei dem vor Ort Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit diskutiert wurden. Im Verlaufes dieses Gespräches wurde vereinbart zu untersuchen, ob in der Welfenstraße im Einmündungsbereich zur Brunhildenstraße sowie in der Brunhildenstraße am Einmündungsbereich zur Balthasar-Neumann-Straße zusätzlich Zebrastreifen installiert werden können.
Daraufhin hat das Tiefbauamt Verkehrszählungen durchgeführt; ob an beiden Stellen die Einsatzkriterien für die Einrichtung von Zebrastreifen erreicht werden.
Da an beiden Stellen die Einsatzkriterien erfüllt sind, wurde vom Tiefbauamt eine Vorlage zur Einrichtung dieser beiden Zebrastreifen erarbeitet und Ende des Jahres 2002 durch den Ortsbeirat  und den Magistrat beschlossen.
Anfang April 2003 wurden die beiden neuen Zebrastreifen eingerichtet. Aufgrund des kurzen Zeitraumes liegen noch keine Erkenntnisse hinsichtlich der Verbesserung der Verkehrssicherheit durch die Einrichtung der Zebrastreifen vor.
Zurzeit sind keine weiteren Maßnahmen im Bereich der Berufsschulen

 

Unsere Meinung:

 

Dafür das Prof. Pös vor gut einem Jahr der Fraktion Linke Liste Wiesbaden noch  schriftlich zur Antwort gab, dass er keine "zwingende Notwendigkeit eines Tätigwerdens der Straßenverkehrsbehörde" sieht (Begründung: Die VerkehrsteilnehmerInnen gehören einer Altersklasse an, der man durchaus nicht mehr die geregelte Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr erläutern muss. Und zweitens sei es die Erfahrung, dass bei Tempo 30 an nicht geeigneten Stellen ständig die Versuchung bestehe, schneller zu fahren und die Verkehrsdisziplin der anderen Verkehrsteilnehmer geringer werde), ist die Anlage von zwei Zebrastreifen doch schon ein gewaltiger Schritt voran.

 

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