Unzureichende Trinkwasserversorgung  und Abwasserentsorgung wie im Bereich Berstädter Graben in Mainz-Kastel

  

1.     Wie viele Haushalte in der Landeshauptstadt Wiesbaden sind wie im Bereich Berstädter Graben nicht direkt an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen? Wo befinden sich diese Grundstücke (bitte Auflistung mit Ortsbezirke und Straße)? Wie groß ist die Anzahl der von diesem Zustand betroffenen Bürger/innen (wenn notwendig geschätzt)? Welche Gründe gibt es für diesen Zustand und bis zu welchen Zeitpunkt wird dieser Zustand beseitigt sein (bitte Ausführungen nach Bereichen)?

2.     Wie viele Haushalte in der Landeshauptstadt Wiesbaden sind wie im Bereich Berstädter Graben nicht direkt an die öffentliche Abwasserentsorgung angeschlossen? Wo befinden sich diese Grundstücke (bitte Auflistung mit Ortsbezirk und Straße)? Wie groß ist die Anzahl der von diesem Zustand betroffenen Bürger/innen (wenn notwendig geschätzt)? Welche Gründe gibt es für diesen Zustand und bis zu welchem Zeitpunkt wird dieser Zustand beseitigt sein (bitte Ausführungen nach Bereichen)?

 

Antwort durch den Herrn Dezernent Bendel:

Im Bereich der Landeshauptstadt Wiesbaden werden zur Zeit noch ca. 100 Kleinanlagen zur Versorgung mit Wasser für den menschlichen Gebrauch im Sinne der Trinkwasserverordnung betrieben. Hierbei handelt es sich um Anlagen zur Eigen· bzw. Selbstversorgung (keine Abgabe an Mieter und sonstige Dritte), um Anlagen mit landwirtschaftlichen bzw. kleingewerblichen Betrieben inkl. Lebensmittelbetriebe (z.B. Weingüter) und um Einzelwasserversorgungsanlagen kleinerer Wohnanlagen (Abgabe an Dritte).

Die Standorte dieser Wasserversorgungsanlagen finden sich über das ganze Stadtgebiet verteilt, wobei die überwiegende Anzahl in Außenbezirken liegt. Aus Gründen das Daten- und Anlagenschutzes kann die genaue Lage der Anwesen nicht genannt werden.

Der Trinkwasserüberwachungsbehörde liegen keine präzisen Angaben über die Anzahl der Personen vor, die über diese Anlagen mit Wasser für den menschlichen Gebrauch versorgt werden. Grob geschätzt kann davon ausgegangen werden, dass es sich um 250 - 400 Personen handelt

Die Zahlen der Abwassergruben bzw. der betroffenen Bewohner der Grundstücke liegen in der gleichen Größenordnung.

Die Gründe, warum die im Konzessionsgebiet der beiden Wasserversorgungsunternehmen ESWE Versorgung und Stadtwerke Mainz liegenden Gebiete nicht über das öffentliche Trinkwassernetz versorgt werden, sind der Gesundheitsverwaltung nicht bekannt. Ebenso kann das Gesundheitsdezernat keine Aussage treffen, wann dieser Zustand beseitigt sein wird.

 

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