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Monatskarte/Sonderkarte Wiesbaden für SozialhilfeempfängerInnen bei ESWE Verkehr bzw. im Vekehrsverbund Mainz-Wiesbaden
1. Wieviele Monatskarten/Sonderkarten Wiesbaden (für Sozialhilfeempfänger-/innen) wurden jeweils im Jahre 2000, 2001 und 2002 bei ESWE Verkehr bzw. im Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden erworben? 2. In welcher Höhe wurden hierfür von der Landeshauptstadt Wiesbaden Ausgleichszahlungen an die Verkehrsbetriebe geleistet (bitte die jeweiligen Jahresangaben angeben)? 3. Welche Ausgleichsbeträge sind für die Monatskarte/Sonderkarte Wiesbaden im Haushaltsplan 2002/2003 eingestellt und bei welcher Haushaltsstelle? 4. Für welchen Preis wurde die Monatskarte/Sonderkarte Wiesbaden in den Jahren 2000, 2001 und 2002 abgegeben?
Antworten des Sozialdezernenten Hessenauer:
Zu 1. In 2000 wurden 50.926, in 2001 wurden 50.303 und in 2002 wurden 48.400 Karten an Sozialhilfeempfänger-/innen verkauft. Zu 2. Ausgleichszahlungen werden durch die Stadt nicht explizit vorgenommen. Der jährlich bei den Verkehrsbetrieben entstehenden Verlust wird durch die Stadt insgesamt ausgeglichen. Zu 3. siehe 2. Zu 4. In 2000 wurde die Karte für € 24,54, in 2001 für € 25,46 und in 2002 für € 26,15 verkauft. Ab 2003 kostet die Karte € 27,15.
Ergänzende Informationen: Die Anzahl von "Bedarfsgemeinschaften laufende Hilfe zum Lebensunterhalt" entwickelte sich wie folgt: 31.12.99 = 11.221 / 31.12.00 = 10.994 / 31.12.01 = 10.701 / 31.12.02 = 11.195 Die Abgabe ermäßigter Monatskarten an SozialhilfeempfängerInnen ist eine freiwillige Leistung der Stadt Wiesbaden. Der Preis der Monatskarte hat sich 2003 gegenüber 2000 um 10,6 Prozent = € 2,61 erhöht. Der monatliche Regelsatz Sozialhilfe für Haushaltsvorstände und allein Lebende stieg zum 01.07.2002 (gegenwärtig gültig) gegenüber dem 01.07.1999 um 2,6 Prozent = € 7,16.
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